STADTARCHIV UND AMBULANZ, BIEL

Verfahren Offener Wettbewerb Bauherrschaft Stadt Biel Programm Neubau Bieler Stadtarchiv und Ambulanzgarage Region Biel Fläche 4’900 m2 GF Volumen 18’158 m3 Gebäudekosten BKP 1-9: ca. 15 Mios CHF Planung 2017 In Zusammenarbeit mit Tragwerk: WaltGalmarini AG Zürich, HKLSE: Gruenberg + Partner AG Zürich, Fassadenplaner: xmade Basel, Energie: Prona AG Biel, Verkehr: IBV Hüsler AG Zürich Bilder besabild Zürich Team NYX Nathanaël Chollet, Yann Gramegna, Marnie Amato, Petra Steinegger

ULYSSE

 

Die zentral gelegene Parzelle ist Bestandteil eines Ensembles, bestehend aus einem Infrastrukturbau der Zentralgarage und der Sporthalle Esplanade. Der vorgeschlagene Entwurf lehnt sich an der städtebaulichen Sprache der bestehenden Feuerwehrgarage an: durch die L-förmig angeordneten Bauteile entsteht ein funktioneller Hofbereich. Diese Geste betont die Stellung des Schlauchturmes als Mittelpunkt des ganzen Areals.

Während der Hochpunkt die Ecke Mattenstrasse/Gartenstrasse als öffentliche Institution markiert, nimmt sich die Ambulanzhalle vom befahrenen Strassenraum zurück. Der Innenhof bietet einen Manövrierplatz für das Einparken der Ambulanzen, die neue Zufahrt von der Mattenstrasse ist zugleich die Erschliessung der drei Betriebsparkplätze rückseitig der Sporthalle.

Das Stadtarchiv und die Ambulanzgarage Region Biel sind im gleichen Haus, betrieblich und physisch jedoch anhand der Haupterschliessung getrennt organisiert. Der mittig geführte Treppenkern kann von beiden Seiten erschlossen werden. Der öffentliche Bereich des Stadtarchivs ist im Erdgeschoss an der Kreuzung Mattenstrasse/Gartenstrasse angeordnet. Den Abschluss des Gebäudes bilden die Magazinräume in den zwei letzten Geschossen, wobei das dritte Geschoss für die Zwischennutzung zur Verfügung steht. Bei einer allfälligen Umnutzung zum Magazinraum verändert sich der optische Abschluss des Hochbaus: die Fassade des 3.Obergeschosses wandelt sich von der verglasten Fensterfront in eine geschlossene Fassade um. Diese Flexibilität wird verstärkt durch die Möglichkeit einer zukünftigen Aufstockung, die als Erweiterung funktionieren kann.

Die Fassade wird aus vorfabrizierten Betonstützen konstruiert, welche mit eingelegten Einbauschienen versehen sind. Dies ermöglicht einen flexiblen Ersatz der Fensterelemente durch Glaserfaserbetonpaneelen innerhalb der Übergangsnutzungszone.

 


Diese Seite verwendet Cookies. Wenn Sie die Seite weiter nutzen, stimmen Sie der Cookie-Nutzung zu.

AkzeptierenMehr infos