Neubau Campus Bern BFH

Verfahren Offener Wettbewerb Bauherrschaft Amt für Grundstücke und Gebäude des Kantons Bern (AGG) Programm Neubau Campus Bern für die Departemente Gesundheit, Wirtschaft, Soziale Arbeit und Performative Künste (HKB), sowie Rektorat und Weiterbildung für die Berner Fachhochschule Fläche 45’700 m2 GF Volumen 272’000 m3 Gebäudekosten BKP 1-9 286 Mios CHF Planung 2018 In Zusammenarbeit mit Bauingenieur: Pirmin Jung Ingenieure AG, Landschaftsarchitekt: Andreas Geser Landschaftsarchitekten, HLKS-Ingenieur: Haustec Engineering AG, Elektroingenieur: R+B engineering AG, Bauphysiker: Kopitsis Bauphysik AG Bilder Indievisual, Zürich Team NYX Nathanaël Chollet, Yann Gramegna, Marnie Amato, Salvador Bru, Dorian Bürgy, Benjamin Melly, Petra Steinegger

VOIE 7

Städtebaulich spielt das Projekt mit zwei Hauptelementen die sich im Inneren und Äusseren des Projektes wiederspiegeln. An der Nord-Süd-Verbindung zwischen Könizberg und Bremgartenwald wird eine neue Piazza als Haupteingang der BFH und als Freiraum unter dem Weyermannshaus Viadukt gestaltet. Diese verankert das Projekt in der Umgebung und bietet eine urbane sowie zeitgenössische Ausgestaltung der Ankunftssituation mittels der bestehenden Elemente. Als weitere wichtige Achse besteht die Ost-West Verbindung von Weyermannshaus West (Freibad) und Weyermannshaus Ost,  über die Gleise und die Steigerhubelstrasse Passerelle. Diese für das Gesamtareal wichtige Achse wird durch die Gestaltung eines neuen Boulevards betont.

Das Projekt schlägt eine Umsetzung dieser urbanen Idee vor. Die innere Organisation der neuen BFH richtet sich nach einer „Rue intérieure“ aus, die als Rückgrat über alle Geschosse die ganze Gliederung der Schule organisiert. Die Schule wird wie eine kleine Stadt konzipiert: die Rue intérieure als Haupterschliessung und Begegnungsort erschliesst die „Plätze“ (Foyer, Aula, Konzertsaale), auf welchen Veranstaltungen stattfinden können. Ebenso erschliesst sie auch die Stadtteile, die sogenannten Departemente wie Gesundheit, Soziale Arbeit und Wirtschaft (G, S, W), die Hochschule der Künste (HKB), sowie die Fachbereiche performative Künste (Musik, Theater und Oper). Alle Stadtteile verfügen über Rückzugsorte (Pausen und Ruhebereiche) und Gärten (Innenhöfe). Das typische städtische Duo Austausch (Begegnungsorte) versus Kontemplation (Rückzugsorte) wird durch die strukturierte Grundrisskonzeption konfliktlos ermöglicht.

Die zwei Gebäude auf Baufeld Süd und Baufeld Nord zeigen einfache Massen im Substraktionsprinzip, wodurch die Grundrissfigur eine klare Strukturierung für zukünftige Flexibilität erhält. Von Ost nach West gliedern sich die zwei Gebäude durch einen 7.5m Raster (6×1.25m) der sich ideal für die Statik sowie die Raumaufteilung erweist. Von Norden nach Süden ist der Raster vom Hauptgebäude vielfältiger, um charakteristischen Elementen wie der Rue intérieure Spielraum zu bieten.

 

 


Diese Seite verwendet Cookies. Wenn Sie die Seite weiter nutzen, stimmen Sie der Cookie-Nutzung zu.

AkzeptierenMehr infos