UNTERSIGGENTHAL

Dorfzentrum Untersiggenthal, 1. PREIS

 

Verfahren Studienauftrag nach Präqualifikation Auftraggeber Einwohnergemeinde Untersiggenthal Programm Dorfzentrum, Dorfplatz, Mehrzweckhalle und Dreifachturnhalle, städtebauliche Gesamtidee mit Querfinanzierung, Wohnüberbauung Fläche 7’200 m2 GF Volumen 44’500 m3 Budget BKP 1-9: 35.5 Mio CHF Planung 2017 – 2023 in Zusammenarbeit mit Baumanagement Gruner Generalplanung AG, Basel / Bauingenieur skylight klg, Niederrohrdorf / Holzbauingenieur Indermühle Bauingenieure, Thun / Haustechnik Koordination, Sanitär, MSLR Sani Project, Niederrohrdorf / HLK-Ingenieur Twerenbold Consulting GmbH, Lenzburg / Elektro HKG Engineering AG, Dättwil / Landschaftsarchitektur Andreas Geser Landschaftsarchitekten AG, Zürich / Verkehrsplanung Verkehrsteiner AG, Bern / Bauphysik, Brandschutzingenieur Pirmin Jung Ingenieure AG, Rain / Lichtplanung Lichtblick AG, Buchs / Bühnenplanung, AV-Anlage Bühnenplan Nerlich AG, Tuggen / Sport Planung Alder + Eisenhut AG, Ebnat-Kappel / Küchenplanung GaPlan GmbH, Würenlingen Bilder NYX ARCHITECTES, Play-time Lausanne Fotografien Olivier Di Giambattista Photographie Team NYX Nathanaël Chollet, Yann Gramegna, Dorian Bürgy, Steffen Marschall, Benjamin Melly, Petra Steinegger

 

WILLKOMMEN

 

Das neue Dorfzentrum entwickelt den Ort aus seiner gewachsenen Struktur heraus und bezieht Gemeindehaus, Schule, Wohnquartier und Landschaft eng mit ein. Der Neubau nutzt die gesamte Parzellentiefe, öffnet Blickbeziehungen nach Norden und fasst mit einer klaren Geste den neuen Dorfplatz. Dieser wird von der Kantonsstrasse aus sichtbar
und erhält eine eindeutige Adresse. Die kompakte Setzung verbindet Flanierzone, Schulareal und Quartier und schafft ein zusammenhängendes, ortsspezifisches Zentrum.

 

Mehrzweckhalle und Dreifachsporthalle funktionieren eigenständig, sind jedoch räumlich miteinander verschränkt und profitieren von starken Synergien. Das Foyer vernetzt die Haupträume und gewährt unmittelbare Übersicht über alle zentralen Nutzungen. Die Mehrzweckhalle orientiert sich ebenerdig zum Platz, während über ihr der Mehrzweckraum wie ein Innenbalkon liegt. Die Sporthalle ist halbversenkt, mit gut erreichbaren Garderoben auf Untergeschossniveau. Eine klare Zonierung, kurze Wege und eine funktionsreiche Spange zwischen den Hallenkörpern sichern effiziente Abläufe.

 

Die Konstruktion zeigt sich bewusst sichtbar: Beton bildet das robuste, ruhige Gehäuse, Holz prägt als Reihung vorgefertigter Rahmen den Ausdruck der Hallenkörper. Eine massive Betonspange steift die Baukörper quer aus und verbindet die „weichen“ Holzstrukturen. Die Fassaden setzen auf gliedernde Holzschalungen, feine Kanten und ein differenziertes Spiel aus Tiefe, Oberflächen und Licht. Im Zusammenspiel entsteht ein kompakter, identitätsstiftender Baukörper, der im Zentrum zugleich Präsenz und Leichtigkeit vermittelt.

 

 

 


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