DORFZENTRUM UNTERSIGGENTHAL, 1. PREIS, IN ENTWICKLUNG

Verfahren Studienauftrag nach Präqualifikation Auftraggeber Einwohnergemeinde Untersiggenthal Programm Dorfzentrum, Dorfplatz, Mehrzweckhalle und Dreifachturnhalle, städtebauliche Gesamtidee mit Querfinanzierung, Wohnüberbauung Fläche 7’131 m2 GF Volumen 44’251 m3 Budget BKP 1-9: 31.5 Mios CHF Planung 2017 – 2022 in Zusammenarbeit mit Baumanagement: Gruner Generalplanung AG, Basel // Bauingenieur: skylight planung klg, Niederrohrdorf // Holzbauingenieur: Indermühle Bauingenieure HTL/SIA, Thun // Haustechnik Koordination/Sanitäringenieur/MSLR-Technik: Sani Project Haustechnik Planungsbüro, Niederrohrdorf // HLK-Ingenieur: Twerenbold Consulting GmbH, Lenzburg // Elektroingenieur: HKG Engineering AG, Dättwil // Landschaftsarchitektur: Andreas Geser Landschaftsarchitekten AG, Zürich // Verkehrsplanung: Verkehrsteiner AG, Bern // Bauphysik/Brandschutzingenieur: Pirmin Jung Ingenieure AG, Rain // Lichtplanung: Lichtblick Lichtplanung und Lichtdesign AG, Buchs ZH // Bühnenplanung / AV-Anlage: Bühnenplan Nerlich AG, Tuggen // Sport, technische Planung: Alder + Eisenhut AG, Ebnat-Kappel // Küchenplanung: GaPlan GmbH, Würenlingen Bilder NYX ARCHITECTES, Play-time Lausanne Team NYX Nathanaël Chollet, Yann Gramegna, Dorian Bürgy, Steffen Marschall, Benjamin Melly, Petra Steinegger

ZENTRUM

Das neue Dorfzentrum bezieht die prägenden bestehenden Elemente wie das Gemeindehaus, die Schule, die Ausdehnung des Wohnquartiers in Richtung der Anhöhe und den Wald mit ein. Der vorgeschlagene Neubau spielt mit dem Gemein­dehaus zusammen, nutzt die ganze Parzellentiefe und definiert mit einer einfachen und klaren Geste den Dorfplatz. Er ist von der Kantonstrasse aus sichtbar, wodurch die Adresse des neuen Dorfzentrums verdeutlicht wird.

Die städtebauliche Gesamtidee folgt der starken Orientierung der gebauten Umge­bung. Die Baukörper sind in der Tiefe der Parzelle ausgerichtet. Diese Setzung verbindet die neu definierte Flanierzone mit der Schulanlage und mit dem Wohn­quartier in Richtung Anhöhe. Die Parzelle wird somit in ihrer Tiefe geöffnet und die Blickbeziehungen von der Kantonstrasse in Richtung Norden werden betont.

Das Dorfzentrum ist als ein ganzes und einheitliches Projekt konzipiert: die Mehr­zweckhalle und die Dreifachturnhalle werden zusammen gebaut. Die innere raum­programmatische Anordnung schafft eine Volumetrie mit einem klaren Gesicht zum Dorfplatz. Es entsteht eine einzige neue Adresse. Der Haupteingang ist gegenüber dem Gemeindehaus positioniert und prägt, durch den Pavillon verstärkt, den Dorf­platz. Die Mehrzweckhalle als Schaufenster auf dem Platz konzipiert, erweitert deren Innenleben bis nach aussen.

 

 

 


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