MEHRZWECKHALLE HITZKIRCH, 1. PREIS

Verfahren Studienauftrag nach Präqualifikation Bauherrschaft Gemeinde Hitzkirch, LU Programm Neubau Dreifachsport- und Mehrzweckhalle in Hitzkirch Fläche 5’470 m2 GF Volumen 30’640 m3 Planung 2019 – … In Zusammenarbeit mit Landschaftsarchitektur: SKALA Landschaft Stadt Raum Zürich, Tragwerk: WaltGalmarini AG Zürich, Bilder: Filippo Bolognese Images Team NYX Nathanaël Chollet, Yann Gramegna, Benjamin Melly

 

Presse:

27.02.2020 Luzerner Zeitung

26.02.2020 Seetaler Bote

 

Podium

Die Konzentration der Schulgebäude in die Tiefe der Parzelle, mit seinen gegenseitigen Verschiebungen, bildet eine Aneinanderreihung von gekammerten Aussenräumen. Diese fliessen ineinander und führen zum Planungsperimeter. Durch die städtebauliche Setzung des neuen Gebäudevolumens werden die bestehenden Freiraumstrukturen in ihrer Art und Weise kontinuierlich fortgeführt. Sie erfahren sozusagen eine klare Programmierung. Das Gebäude übernimmt die Orientierung der grossen Gebäudekörper der Industriestrasse und weitet die Schulanlage in Nord-Süd Achse aus.

Das Volumen des neuen Gebäudes ist abgestuft gegliedert. Grossmassstäbliche Wirkungen werden dadurch sensibel reduziert mit dem Ziel integrierend zu verhalten. Das strukturelle Prinzip bleibt dank der Gliederung selbstverständlich von aussen ablesbar. Der Sockel des Gebäudes wird in Massivbauweise erstellt. Die Dreifachturnhalle überspannt ein effizientes Holztragwerk Die Öffnungen werden durch die Präsenz von Holzstützen in ihrer Wirkung unterstützt und betont.

Die Komposition des Gebäudes zielt auf einen selbsterklärenden und intuitiven Charakter. Das Projekt besteht aus der Raumfolge von Foyer, Haupthalle und Bühne, welche von zwei Annexbauten flankiert werden. Öffentliche Nutzungen befinden sich im Zentrum.

Die neue Mehrzweckhalle wird mit einer feinen metallischen Haut verkleidet. Der relativ nüchterne Ausdruck der Fassade im Zusammenspiel mit der Präsenz des Holzes, ist eine geschickte Antwort auf die eklektischen Fassaden der Umgebung. Vegetation und Bäume bilden einen Filter zwischen den Gebäuden.

 

 


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