EBIKON

SCHULHAUS HÖFLI EBIKON, 1. PREIS

 

Verfahren Offener Projektwettbewerb Bauherrschaft Gemeinde Ebikon Programm Neubau 28 Klassenzimmer, Gruppenräume, Fachräume, Doppelkindergarten, Tagesstruktur mit Aula, Dreifachturnhalle Fläche 9’500 m2 GF Volumen 44’000 m3 Gebäudekosten BKP 1-9 48 Mio CHF Planung 2022-2028 In Zusammenarbeit mit Landschaftsarchitektur: Hoffmann & Müller Landschaftsarchitektur, Zürich, Tragwerk: wh-p Ingenieure AG, Basel, Haustechnik: Wirkungsgrad Ingenieure AG, Luzern, Elektroplanung: elmaplan AG, Horw, Bauphysik: Martinelli+Menti AG, Luzern, Brandschutz: Lauber Ingenieure AG, Luzern Bilder LUCE Team NYX Nathanaël Chollet, Yann Gramegna, Cécile Attardo, Eveline Blunschi, Karoline Endres, Andrea Pappalardo, Lionel Sigrist, Tim Simonet, Torsten Wieders

 

LA TRIBUNE

 

Der Neubau stärkt das Schulzentrum Ost durch eine klare, hangparallele Setzung entlang der Oberdierikonerstrasse. Er ersetzt bestehende Gebäude und übernimmt deren Orientierung, wodurch er die Adressbildung zur Strasse präzise neu definiert. Durch seine Lage im Schnitt zwischen Strassenniveau und Schulhof fasst er die offene Mitte der Anlage deutlich besser. Die Gesamtdimension des Areals wirkt dadurch grosszügiger,
übersichtlicher und räumlich kohärenter, was den Campus nachhaltig strukturiert.

 

Das Erdgeschoss bündelt öffentliche und schulische Funktionen wie Tagesstruktur, Aula, Bibliothek und Turnhalle und bleibt von aussen direkt zugänglich. Die Dreifachturnhalle liegt auf Schulhofniveau und ermöglicht eine einfache Nutzung durch Schule und Vereine. In den Obergeschossen sind die Primarschulcluster organisiert: Klassenzimmer an den Fassaden, Lern- und Lehrerbereiche in der Mittelzone. Zentrale Lernzonen bilden das Herz jeder Einheit, schaffen Orientierung und erlauben hohe Flexibilität bei pädagogischen Entwicklungen.

 

Die Konstruktion kombiniert Stahlbeton und Holz in einem effizienten Hybridprinzip. Über der Sporthalle tragen geschosshohe Betonwandscheiben als Vierendeel-Träger grosse Spannweiten bei minimalem Materialeinsatz. Die darauf aufbauenden Obergeschosse bestehen aus lokalem Nadelholz, das ökologisch und ressourcenschonend eingesetzt wird. Die optimierten Spannweiten und die seriellen Bauteile ermöglichen wirtschaftliche Konstruktionen, klare Tragstrukturen und eine nachhaltige Bauweise, die sowohl energetisch als auch gestalterisch überzeugt.

 

 

 


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